Unfallversicherung

Die Private Unfallversicherung sichert die Folgen eines Unfalles mit einem finanziellen Ausgleich ab. Gegenüber der gesetzlichen Unfallversicherung hat sie den großen Vorteil, dass sie rund um die Uhr und weltweit Versicherungsschutz leistet. Denn die meisten Unfälle passieren in der Freizeit, statistisch gesehen im Haushalt.

Vorteile der Privaten Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet Versicherungsschutz für Unfälle, die während der Arbeit, in der Schule oder im Studium passieren. Außerdem ist der sogenannte Wegeunfall versichert, also Unfälle auf dem Weg dorthin oder zurück. Unfälle, die außerhalb dieser Zeit passieren, sind nicht versichert. Das ist aber der größte Anteil. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Diesen Satz hat schon jeder einmal gehört. Aber er entspricht tatsächlich der Realität. Denn Verbrennungen, Leiterstürze und Treppenstürze sind typische Unfälle im Haushalt. Die Private Unfallversicherung leistet Entschädigung in Form einer Invaliditätssumme oder einer Rentenzahlung und sichert so den weiteren Lebensstandard ab, wenn der Betroffenen nicht mehr arbeiten gehen kann. Außerdem benötigen viele Verunglückte Geld für Rehabilitationsmaßnahmen oder im schlimmsten Fall, für den behindertengerechten Umbau der Wohnung oder des Autos.

Glossar Unfallversicherung gibt Überblick

Glücklicherweise führt nicht jeder Unfall direkt zur Invalidität. Die meisten Unfälle gehen glimpflich aus und die Betroffenen können nach kurzer Zeit wieder arbeiten gehen. Aber auch die Zeit bis dahin sollte finanziell abgesichert werden. Es gibt daher eine ganze Reihe von Zusatzleistungen, die der Versicherte in seinen Vertrag mit einschließen kann. In einem Glossar: Unfallversicherung werden alle Leistungen aufgelistet und erklärt, sodass sich der Versicherte zunächst einen Überblick machen kann. Zu den Zusatzleistungen gehören beispielsweise Krankenhaustagegeld, Bergungskosten, Schmerzensgeld, Genesungsgeld oder eine Todesfallsumme. Mit dem Krankenhaustagegeld kann der Verunglückte die Zuzahlungen für den Krankenhausaufenthalt begleichen. Bergungskosten fallen beispielsweise an, wenn ein verletzter Skifahrer geborgen werden muss. Auch der Heimflug kann mitversichert werden. Verunglückt der Versicherte tödlich, können die Hinterbliebenen mit der Todesfallsumme die Beerdigungskosten begleichen. Welche Zusatzleistungen mitversichert werden sollen, hängt also von den Lebensumständen des Versicherten ab. Die Versicherungsgesellschaften bieten zudem unterschiedliche Leistungen an. Ein Vergleich im Vorfeld lohnt sich also.

Verschiedene Vertragsformen

Die Private Unfallversicherung bietet verschiedene Vertragsformen an. Neben dem Einzelvertrag gibt es auch spezielle Kinderunfallversicherungen oder die günstigeren Familienversicherungen. Dort können alle Familienmitglieder mitversichert werden. Arbeitgeber können ihre Belegschaft mit einer betrieblichen Gruppenunfallversicherung absichern. Mit einer Privaten Unfallversicherung kann der Arbeitnehmer dann ergänzende Leistungen versichern.

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